Willkommen bei der NABU Gruppe Lauda

Herbststimmung im Alten Friedhof von Lauda (Foto: Michael Salomon).
Herbststimmung im Alten Friedhof von Lauda (Foto: Michael Salomon).

Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

Foto: Michael Salomon
Foto: Michael Salomon

Newsletter 09/20 & 10/20 - Biotoppflegemaß-nahmen und mehr

Der neunte und der zehnte Newsletter des laufenden Jahres ist erschienen.

Der Newsletter informiert über Neuigkeiten, Aktionen und   aktuelle Beobachtungen.

Hier können Sie ihn lesen bzw. herunterladen.

Foto: Daniela Tack
Foto: Daniela Tack

Meldungen seltener Tierarten

Beobachtungen seltener Tierarten aus der Umgebung von Lauda-Königshofen finden Sie hier.

 

Foto: Michael Salomon
Foto: Michael Salomon

Die Schutzgebiete der NABU Gruppe Lauda

Die NABU Gruppe Lauda betreut und pflegt 19 Schutzgebiete. Infos über Merkmale und Pflege dieser Biotope erhalten Sie hier.

Foto: Michael Salomon
Foto: Michael Salomon

Biotoppflege-Maßnahme am Lattenhölzlein bei Buch

Am Samstag, den 31. Ok-tober 2020 werden wir Säge- und Mäharbeiten an unserem Schutzgebiet "Lattenhölzlein" zwischen Buch und Gerichtstetten durch-führen. Beginn des Arbeitseinsatzes ist um 9:00 Uhr am Schutz-gebiet. Helfer*innen sind herzlich willkommen.

Aufgrund der rasanten
Entwicklung der Corona-
Infektionszahlen im Main-
Tauber-Kreis lassen wir diesen
Arbeitseinsatz ausfallen bzw.
verschieben ihn auf einen
späteren Zeitpunkt.

 


 



Tolle Fotos - vor allem von Schmetterlingen - von Wolfgang Brieden können Sie in seiner September- und Augustgalerie sehen (bitte anklicken).


Bildergalerie September 2020

Hier können Sie Fotos des Monats Juli von Biotopen, Pflanzen und Tieren aus der näheren Umgebung Laudas betrachten.


Bildergalerie August 2020

Hier können Sie Fotos des Monats August von Biotopen, Pflanzen und Tieren aus der näheren Umgebung Laudas betrachten.


Biodiversitätsgesetz verabschiedet

Am 22. Juli 2020 hat der Landtag das „Biodiversitätsstärkungsgesetz“ verabschiedet. Es enthält vieles, was der NABU seit Jahren fordert, um das Arten- und Höfesterben endlich zu stoppen. Auf unseren Äckern wird nun der Pestizideinsatz bis 2030 drastisch reduziert, der Ökolandbau deutlich ausgebaut. Damit gehen wir gemeinsam in eine Zukunft, in der Landwirtschaft und Naturschutz zusammengehören.

 

Die wichtigsten Gesetzesänderungen für mehr Artenvielfalt und eine Zukunft der heimischen Landwirtschaft:

Bio-Anbau: Die Anbaufläche wächst bis 2030 auf 30 bis 40 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Bio-Anbau wird in den Bildungsplänen, Landesanstalten und Forschungseinrichtungen stärker verankert. Landesflächen sollen bei Neuverpachtungen vorrangig ökologisch bewirtschaftet werden.

Pestizidreduktion: Der Anteil chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel sinkt um 40 bis 50 Prozent bis 2030. Dazu beitragen sollen Landwirtschaft, Forst, Haus- und Kleingärten, öffentliche Grünflächen und der Verkehrsbereich. Das Landwirtschaftsministerium ermittelt jährlich die Pestizidmenge und berichtet. Es gelten zudem die Grundsätze des Integrierten Pflanzenschutzes mit Fruchtfolge u.a.

Biotopverbund: Aufbau eines landesweiten Biotopverbunds auf 15 Prozent der Landesfläche bis 2030. Dazu erstellen die Gemeinden für ihr Gebiet auf Grundlage des Fachplans Landesweiter Biotopverbund und Generalwildwegeplan Pläne oder passen die Landschafts- oder Grünordnungspläne an.

Refugialflächen: Mittelfristig steigt der Anteil an Rückzugsflächen für die Artenvielfalt landesweit auf mindestens zehn Prozent der Fläche, abhängig von der landwirtschaftlichen Landnutzungsart. Jeder landwirtschaftliche Betrieb soll mindestens fünf Prozent an ökologisch wirksamen Maßnahmen umsetzen.

Streuobstschutz: Streuobstbäume sind stärker geschützt und dürfen nur mit behördlicher Genehmigung gerodet werden. Liegt ein überwiegend öffentliches Interesse vor oder ist der Streuobstbestand wichtig für den Naturhaushalt oder die Artenvielfalt, soll es keine Nutzungsänderung geben dürfen.

Insektenschutz: Schottergärten auf Privatgrundstücken sind künftig verboten. Von mehr Blüten und Grünflächen profitieren Insekten, aber auch Vögel und Gartenbewohner, etwa der Igel. Gartenanlagen sollen insektenfreundlich gestaltetet werden. Unnötige Beleuchtung soll entfallen, damit die für Insekten schädliche Lichtverschmutzung sinkt.

Transparenz: Die LUBW führt eine neue Online-Plattform ein, auf der die Ausgleichsmaßnahmen für Baumaßnahmen transparent und nachvollziehbar dargestellt werden.

 

Alle Infos zum Biodiversitätsgesetz finden Sie hier.