Töpfern einer Vogeltränke

Neue Wege beschritten wir am Samstag, den 12.05.2018 an unserem Werktag. Während bisher eher Holz, Schrauben und Nägel als Baumaterial bei unseren diversen Handwerkeraktionen dienten, war diesmal Ton die Ausgangsbasis. Das Formen bzw. Gestalten einer Vogeltränke hatten wir uns als Aufgabe gestellt. Passende Räumlichkeiten, Werkzeuge und den notwendigen Brennofen fanden sich in der hiesigen Josef-Schmitt-Realschule. Schulleiter Jochen Groß räumte uns dankenswerterweise die Möglichkeit zu deren Nutzung ein.
Zu Beginn wurde die historische Bedeutung von Ton und Keramik mit einem kurzen Lehrfilm vermittelt. Den fachlich richtigen Umgang mit dem Werkstoff erläuterte uns Herr Markus Hiller - Lehrkraft der Schule -, gibt es doch einiges zu beachten, damit das geformte Erzeugnis den Brennvorgang unbeschadet übersteht. Mit viel Geduld, Kraft und gestalterischer Hingabe machten sich die Teilnehmer ans Werk und etliche beachtliche und fein gearbeitete Objekte entstanden. Im Anschluss konnten sich die Künstler mit Würstchen und Brötchen wieder stärken.
Ein ganz herzliches Dankeschön an Herrn Jochen Groß und Herrn Markus Hiller für deren Unterstützung - ohne die eine solche Aktion nicht möglich gewesen wäre! (udge)
 
Bilder: Udo Gehrig

Verschiedene Techniken können angewendet werden - diszipliniert lauschten die Teilnehmer den Tipps und Tricks von Fachlehrer Herrn Markus Hiller…


Los geht's! Damit keine Lufteinschlüsse im fertigen Werkstück verbleiben, welche zur Zerstörung beim späteren Brand führen, muss der Ton zuerst kräftig geknetet und geschlagen werden. Anschließend folgte der kreative Teil...


Stolz präsentierten die Teilnehmer ihre Kunstwerke. Mit nach Hause nehmen konnten wir die Objekte jedoch noch nicht. Erst sind Trocknung und Brand nötig…


Geduld ist jetzt gefragt. Nach ca. 3-wöchiger Trocknungsphase kommen die getöpferten Gegenstände in den Brennofen. Erst dann zeigt sich das endgültige Ergebnis  - wir sind gespannt!