Radtour zum Schutzgebiet "Ried"

Mit einer Kombination aus Bahn und Fahrrad ging die sonntägliche Exkursion der Jugendgruppe am 15.04.2018 zum Schutzgebiet "Ried" nach Wittighausen. Herr Jürgen Hönninger - Vorstandsvorsitzender und Leiter der Jugendgruppe der NABU Gruppe Wittighausen - nahm uns dort in Empfang.
Bei der folgenden Wanderung rund um das Feuchtgebiet vermittelte Herr Hönninger neben allgemeinen Informationen zu Entstehung und Werdegang des Schutzgebietes auch Erläuterungen zu dessen Bewohnern. Waren anfänglich die Mitglieder der hiesigen NABU Gruppe diejenigen, welche sich für die Gestaltung des Schutzgebietes verantwortlich zeichneten, wird diese Aufgabe nun hauptsächlich vom "Baumeister" Biber übernommen. Die resultierende Populationsvielfalt ist enorm und so konnten wir unter anderem Nilgans, Teichhuhn, Blässhuhn, Stockenten und jede Menge Amphibienaktivitäten beobachten. Besonderes Highlight war die Anwesenheit eines Rohrweihen-Paares, welches längere Zeit über dem Schutzgebiet bzw. seinem dort befindlichen Brutplatz in niedriger Höhe kreiste.
Bevor wir uns im Anschluss an den Rundgang auf den Heimweg machten, sorgte die mitgebrachte Verpflegung noch für die entsprechende Stärkung. Entlang von Wittigbach und Grünbach ging es dann mit dem Fahrrad zurück nach Lauda, wo als Belohnung noch ein Besuch an der Eisdiele folgte.
Ein herzliches Dankeschön an Herrn Jürgen Hönninger für den freundlichen Empfang, die vielfältigen und informativen Erläuterungen sowie seine Bereitschaft einen solchen Rundgang mit uns durchzuführen. (udge)

 

Bilder: Udo Gehrig


Abfahrt am Bahnhof Lauda. Der Zug war pünktlich und es waren genug Kapazitäten für den Transport der Fahrräder vorhanden. In Wittighausen angekommen, ging es dann bei bestem Wetter mit dem Fahrrad Richtung Bütthard. An der Landesgrenze Baden-Württemberg - Bayern liegt das Schutzgebiet "Ried". Ein Grenzstein aus dem Jahre 1862 markiert dort noch die Trennung zwischen Großherzogtum Baden und dem Königreich Bayern…


Die "Riesen-Bank" - von der örtlichen Gemeindeverwaltung installiert - ist Rastmöglichkeit und Aussichtspunkt gleichzeitig und bietet eine gute Übersicht über das Feuchtgebiet. So kann in gebührendem Abstand mit Fernglas oder Spektiv beobachtet werden...


Der Rückweg wurde von allen Teilnehmern per Fahrrad gemeistert! Bei größeren Pannen oder schwindenden Kräften wäre auch der Einstieg in den Zug an einem der Bahn-Haltepunkte entlang des Fahrradwegs möglich gewesen - diese Option musste jedoch nicht in Anspruch genommen werden...