Seltene Tierarten 2019

Datum Tierart Beobachtungsort Beobachtet von
21.04.19 Segelfalter [Iphiclides podalirius] 1 Ex. an der Taubermühle in Lauda Michael Salomon
20.04.19 Segelfalter [Iphiclides podalirius] 1 Ex. am Laudaer Altenberg Angelika Tolle-Rennebarth & Wolfgang Rennebarth
15.04.19 Taubenschwänzchen [Macroglossum stellatarum] 1 Ex. in Lauda Süd Daniela Tack
18.03.19 Blauer Maiwurm (Meloe proscarabaeus) 1 Ex. in Lauda Michael Salomon
10.03.19 Dachs Totfund an der Bundesstraße zwischen Lauda und Marbach Conny & Michael Salomon
28.02.19 Kräuseljagdspinne [Zoropsis spinimana] 1 Ex. in Lauda, Holzschuppen Karl-Heinz Geier
17.02.19 Kleiner Fuchs 1 Ex. bei Oberlauda Maren Daub
16.02.19 Zitronenfalter 1 Ex. männl. in Lauda Michael Salomon
15.02.19 Holzbiene 1 Ex.  in Lauda (regelmäßig)
Michael Salomon
14.02.19 Holzbiene 1 Ex. in Oberlauda Heidi Daub
 
   
Foto: Lauda, 28.02.2019, Karl-Heinz Geier
Foto: Lauda, 28.02.2019, Karl-Heinz Geier

Kräuseljagdspinnen - Neuankömmlinge bei uns

Im Jahr 2005 zum ersten Mal in Deutschland entdeckt:  Große Kräuseljagdspinnen, die keine Netze mehr bauen.

Die Art Zoropsis spinimanawurde aller Wahrscheinlichkeit nach durch aus Südeuropa rück- oder einreisende Menschen eingeschleppt und hat sich besonders in Süddeutschland durch die günstigen Klimabedingungen etablieren können. Sie wird in Gebäuden, in Gärten und Schuppen gefunden.

Diese Spinnen fangen ihre Beute, indem sie diese verfolgen und im Sprung überwältigen.

Die Art Zoropsis spinimana ist die häufigste Kräuseljagdspinne und erreicht 9-19 mm Körperlänge, die Beinspannweite kann bis zu 6 cm betragen. Diese überwiegend nachtaktive Spinne wird durch ihr (im Gegensatz zu den meisten anderen einheimischen Spinnen auch auf Menschen wirkendes) Gift, ihren robusten Körperbau und ihre Geschicklichkeit bei der Jagd  auch mit recht großer Beute fertig.

Ihr Biss - sie beißt allerdings nur, wenn sie sich bedroht fühlt, ist nicht vollkommen harmlos. Der auftretende Schmerz ist aber meist schwächer als ein Wespenstich, eine auftretende Hautrötung oder -Schwellung um die Bissstelle kann bis zwei Tage anhalten.

Quelle: https://www.smnk.de/forschung/zoologie/wissenswertes/kraeuseljagdspinnen/


Lurche und Kriechtiere 2019

Datum Tierart Beobachtungsort Beobachtet von
23.05.19 Zauneidechse 1 Ex. im Quellgebiet bei Oberlauda Heidi Daub & Christian Andres
20.05.19 Schlingnatter 1 Ex. weibl. bei Oberlauda Heidi Daub
20.05.19 Blindschleiche 1 Ex. bei Oberlauda Heidi Daub
13.05.19 Ringelnatter 1 Ex. am Schutzgebiet "Salamandersee" zwischen Lauda und Oberlauda Heidi Daub
18.04.19 Blindschleiche 7 Ex. unter Kontrollplane bei Oberlauda Christian Andres
07.04.19 Zauneidechse 1 Ex. weibl. im Schutzgebiet "Echelsee" westlich von Lauda Teilnehmer der naturkundlichen Wanderung
 
   
Zauneidechse weibl. im Schutzgebiet "Echelsee" westlich von Lauda am 7. April 2019 (Foto: Udo Gehrig).
Zauneidechse weibl. im Schutzgebiet "Echelsee" westlich von Lauda am 7. April 2019 (Foto: Udo Gehrig).

Schlingnattern bei der Paarung

Im April paaren sich die Schlingnattern. Das Weibchen (im Video das graue Tier) wird während der Paarung manchmal in den Nacken oder Hals gebissen und dabei umschlungen. Zuvor gibt es ein ritualisiertes Vorspiel mit Züngeln, Kopfnicken und Bekriechen des Weibchens. Die Dauer der Paarung reicht von 20 Minuten bis zu mehreren Stunden.

(Video: aufgenommen am 08.04.2019 zwischen Bad Mergentheim und Igersheim von Yvonne Weiß aus Lauda)

 

Hinweis: Das Öffnen des Videos kann ca. 30 Sekunden oder länger dauern.

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VID-20190408-WA0003.mp4
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Seltene Tierarten und Lurche/Kriechtiere 2018:

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